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Ein Tiefdruckgebiet ist meist als schlechtes Wetter bekannt und drehen sich auf der Nordhalbkugel immer gegen den Urzeigersinn. Ein Tief besitzt im Gegensatz zum Hochdruckgebiet ein Frontensystem, welches eine vorhandene Luftmasse durch eine andere ersetzt. Der Luftdruck nimmt zum Zentrum des Tiefs immer weiter ab.

Entstehung Bearbeiten

Die meisten Tiefs

Ein Bodentief entsteht, wenn die Dichte der Luft in Bodennähe sinkt, indem bodennahe Luft erwärmt wird. Die Warmluft löst sich vom Boden und steigt auf (Thermik), was zu einem Druckabfall in Bodenhöhe führt (in höheren Schichten steigt der zuströmende Warmluft dagegen leicht an). Der Druckabfall in Bodennähe führt zu einem großräumigen Zuströmen fremder Luft (Winde).

Höhentief

Ein Höhentief entsteht, wenn kalte Luft aus großer Höhe absinkt, was den Luftdruck in den höheren Schichten der Luft vermindert. Am Boden nimmt der Luftdruck dagegen leicht zu. Das Höhentief liegt auf einem Niveau von 5km, und zeichnet sich durch im Vergleich zur Umgebung niedrige Temperaturen aus. Es handelt sich meist um gealterte Systeme, in Form von Abschnürungen (Cut-Offs), mit Bildung von hochreichenden Konvektionswolken. Auf der Höhenwetterkarte (z.B. 500 hPa-Topographie) zeichnet sich das Höhentief durch einige abgeschlossene Isohypsen ab, auf der Bodenwetterkarte ist es kaum erkennbar.vergl. z.B. Tief Qinton Juni 2009: Für Europa ist das Höhentief im Besonderen für den Mittelmeerraum im Herbst von Bedeutung.