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Ein Tiefdruckgebiet besitzt in der Regel ein Frontensystem welches aus einer Warmfront und einer Kaltfront besteht. NAch einigen Stunden bis Tagen altert das Tief und die Fronten verbinden sich zu einer Okklussion.

Entstehung Bearbeiten

Die Kaltfront bewegt sich schneller als die vorherige Warmfront und holt sie schließlich ein, das Frontensystem ist "tot". Damit geht dem Tief auch sein Warmsektor verloren. Wenn sich die beiden Fronten verbinden, vermischen sich beide Luftmassen. Die warme Luft der früheren Warmfront wird vom Boden abgehoben und hat dort kaum oder keinen Einfluss mehr. Die schwere Kaltluft schiebt sich almählich unter die warme Luft. Jetzt kann es in höheren Luftschichten noch recht warm sein bevor auch dort die kältere Luft ankommt. Dabei besteht anfänglich die Gefahr von Eisregen. Die Oklussion ist ein "Endprodukt" des Tiefs welches sich an Ort und Stelle oft auflöst und somit immense Regenmengen produziert und Hochwasser verursacht.

Folge für das Tief und die GefahrBearbeiten

Da jedes Tief in der Regel ein Frontensystem besitzt ist es mit dem Verschmelzen der beiden Fronten zur Okklusion praktisch tot. Nach einiger Zeit wird der tiefe Luftdruck abgebaut und die Wolken lösen sich auf. Aber davor kann es tagelange und ergiebige Regenfälle im Bereich der Okklussion kommen, da sie sich oft nur sehr langsam fortbewegt.