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Nebel ist eine Wettererscheinung, die meist im Herbst oder nach Regen anzutreffen ist. Er geht mit schlechter Sicht einher.


Entstehung Bearbeiten

Wenn die Luft feucht ist, und der Himmel klar ist, kühlt sich die Luft ab, und erreicht schnell ihren Taupunkt. Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme und die Feuchtigkeit kondensiert zu Wassertropfen - es entstehen Nebelschwaden, die schnell als einheitliche Nebelmasse "verwachsen" wenn keine Wolken aufziehen. Bei windigem Wetter, kann der Nebel auch als Stratus fractus- Wolke am Himmel treiben.

Arten von Nebel Bearbeiten

Nebelschwaden:

Nebelschwaden sind nur örtlich begrenzt und sind in ihrer Ausdehnung nicht sehr groß. Sie entstehen meist über Wäldern und Gewässern nach Gewittern oder Regen, wenn der Boden noch wärmer ist als die Luft. Manchmal enstehen sie auch trotz bedecktem Himmel. Auch bei Nieselregen sind sie fester Bestandteil der deprimierenden Soße am Himmel.

Hochnebel:

Hochnebel ist oft ein Resultat von Inversionswetterlagen wo es oben wärmer als unten ist. Da in der Regel bei solchen Wetterlagen kein oder kaum Wind geht, kann die Luft nicht durchmischt werden. Die Kalte feuchte Luft sammelt sich am Boden während über der Inversionsgrenze noch recht hohe Temperaturen herrschen. An der Grenze zwischen kalt feucht und warm bildet sich oft eine Hochnebeldecke, aus der manchmal Nieselregen oder Schneegriesel fallen kann. Aber Hochnebel kann auch bei normalen Wetterlagen entstehen.

Bodennebel:

Kalte Luft sinkt immer ab, weswegen es am Boden mehrere Grade kälter sein kann, als in 2 meter Höhe. Der Bodennebel entsteht, wenn die kälteste Luftschicht über dem Boden kondensiert und eine Nebelschicht entsteht, die nicht höher als 1 meter ist. Er ist auch Vorstufe zu hochreichendem Nebel.

Seenebel:

Seenebel entsteht, wenn warme feuchte Luft vom Festland übers Meer zieht und dabei abkühlt. Die Feuchtigkeit kondensiert und es entsteht Nebel, der sich aber meist auflöst, sobald er warmes Land erreicht.