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Die Kaltfront ist wie die Warmfront auch ein Prozess des Luftmassenwechsels. Sie ist mit markanteren Wettererscheinungen verbunden als die Warmfront und kann im Sommer schwere Unwetter hervorbringen.

Entstehung Bearbeiten

Im Tief werden warme Luftmassen nach Norden und Kalte nach Süden verfrachtet. Dies geht aber nicht fließend sondern bei der Kaltfront aprubt von Statten. Während das junge Tief langsam auf seiner Rückseite kalte Luft ansaugt, bildet sich an der Grenze zwischen Warm und Kalt ein Niederschlagsgebiet aus, die Kaltfront. Mit ihr wird die feuchte Warmluft durch deutlich kältere Polar oder Meeresluft ersetzt. Im Sommer wird die Kaltfront oft durch kräftige Gewitter sichtbar, die durch die Konvektion im Bereich der Front entstehen. Am Schnittpunkt in der Nähe des Tiefzentrums ist auch die Warmfront "angeschlossen".

Aufbau und Frontpassage Bearbeiten

Die Kaltfront kündigt sich in der Regel mit diversen Altocumulos Wolken und Cirrostratus an. Mit dem Anähern der Front schiebt sich die Kalte Luft unter die Warme und hebt sie an und lässt Schauer und Gewitter entstehen, im Winter fällt einfach nur Regen, der in Schnee übergeht. Der Luftdruck sinkt immer weiter ab um dann mit dem Durchgang der Front wieder anzusteigen. Die feuchte, diesige Warmluft wird mit stürmischen Wind durch die klare Kaltluft ersetzt. Die Temperaturen beginnen zu sinken und der Niederschlag hört bald auf und die Wolken lockern oft auf.